Musik aus Barock, Klassik und Romantik

Kirchenchor Oberaudorf
mit großem Orchester, Annerl Resch (Sopran), Michael Steinkühler (Cello), Prof. Norbert Düchtel (Orgel)
J. Haydn: Mariazeller Messe, Cellokonzert D-Dur, Orgelkonzert C-Dur

Sonntag, 10. Juni 2012, 20.00 Uhr
Pfarrkirche Oberaudorf
Eintritt: € 14,--

Drei Kompositionen von Joseph Haydn (1732 – 1809) stehen beim Eröffnungskonzert auf dem Programm:
Die Mariazeller Messe (Hob. XXII:8), das Cellokonzert in D-Dur und das Orgelkonzert in C-Dur.
Solisten aus der Region und überregionale Künstler wirken an der Aufführung mit:
Professor Norbert Düchtel (Regensburg/Detmold), international bekannter Organist und Hochschullehrer für künstlerisches Orgelspiel, das Rosenheimer Kammerorchester mit Konzertmeister Simon Steinkühler auf historischen Instrumenten im Stil der Wiener Klassik, Anna Resch (Sopran), Annemarie Schwarzbeck (Alt), Hans Gfäller (Bass).
Solist des Cellokonzertes ist Michael Steinkühler, der sich seit über 30 Jahren der stilgerechten Aufführungspraxis von Musik widmet.
Neben seiner langjährigen Konzerttätigkeit im In- und Ausland unterrichtet er Violoncello, Barockcello und alle Arten von Gamben.
Der Kirchenchor knüpft mit der Mariazeller Messe an bewährte Hörtraditionen an und versucht gleichzeitig, diese musikalisch neu zu akzentuieren. Die 1782 komponierte Mariazeller Messe gehört zu den ersten acht Orchestermessen von Haydn, weist aber stilistisch bereits auf das kirchenmusikalische Spätwerk hin. Dort – in den sechs späteren Messen – sind die Formen und Strukturen noch größer angelegt. Bereits die „Mariazeller Messe“ erfüllt sinfonische Ansprüche durch eine markante Introduktion, bewegte Fugenthemen im Wechsel mit kunstvollen Sopran-Arien und lebhafte Chorpassagen. Die daraus entstehende musikalische Spannungskurve verbindet eine Vielfalt an Motiven zu einem geschlossenen Ganzen.
Haydns Cellokonzert Nr. 2 in D-Dur (Hob. VIIb:2) für Solo-Cello und Orchester ist 1783 entstanden, also rund 20 Jahre nach seinem ersten Cellokonzert in C-Dur. Es beginnt im ersten Satz ruhig und stimmungsvoll, gewinnt dann durch ein neues Thema an Bewegung und mündet im zweiten Satz in ein besinnliches Adagio. Der dritte Satz klingt als lebhaftes Rondo mit heiterem Abschluss aus.